Die Katastrophe in Japan hat mich tief getroffen.
Seit Jahren bin ich ein Fan dieses Landes, seiner Kultur und der Menschen dort.
Ich bin zutiefst erschüttert und zugleich zutiefst beeindruckt vom Verhalten der Menschen dort. Auch wenn der einzelne innerlich verzweifelt sein mag, so bleibt er doch ruhig und besonnen. Dieses Maß gegenseitiger Rücksichtnahme und Disziplin, daß den Alltag in diesem Land erst ermöglicht, zahlt sich in Zeiten der Krise doppelt aus.
Man stelle sich nur mal folgendes Szenario vor: Ein Erdbeben würde eine Amerikanische Stadt zerstören. Auch wenn die meisten Amerikaner selbstverständlich integre Menschen sind: Eine Kultur die von Egoismus, Furcht und Gewalt geprägt wird, könnte in solchen Situationen das schlimmste im Menschen hervorbringen.
Ich hoffe die Situation in den Atomkraftwerken entspannt sich bald und die Japaner kommen mit einem blauen Auge davon.
Im Gegensatz zu vielen anderen Leuten teile ich den Zynismus à la "Selbst schuld, was bauen sie auch Atomkraftwerke?" nicht. Wie soll sich ein Land ohne eigene Energieressourcen denn mit Strom versorgen? Solarenergie? Auf welcher Fläche denn? Windkraft? Bei einem Dutzend schwerer Taifune pro Jahr?
Der Zynismus mit dem manche Menschen über diese Katastrophe reden, hat mich aber auch nachdenklich gemacht und hat dazu geführt meine eigene Haltung zu überdenken.
Eines ist klar: Man kann von keinem Mitmenschen erwarten, persönlich von der Katastrophe in Japan betroffen zu sein. Schließlich käme man bei all den Katastrophen und Kriegen die sich weltweit ereignen aus dem Betroffen sein gar nicht mehr heraus. Aber mir fallen diverse zynische Sprüche ein, die ich z.B. über die Konflikte in Nordafrika losgelassen habe. Mir persönlich ist ziemlich egal was in Ägypten & Co. abgeht. Aber ich werde in Zukunft einfach meinen Mund halten. Wenigstens das bin ich den Leuten schuldig.
Hoffen wir das beste für alle, denen es nicht so gut geht wie uns.


















Seit Jahren bin ich ein Fan dieses Landes, seiner Kultur und der Menschen dort.
Ich bin zutiefst erschüttert und zugleich zutiefst beeindruckt vom Verhalten der Menschen dort. Auch wenn der einzelne innerlich verzweifelt sein mag, so bleibt er doch ruhig und besonnen. Dieses Maß gegenseitiger Rücksichtnahme und Disziplin, daß den Alltag in diesem Land erst ermöglicht, zahlt sich in Zeiten der Krise doppelt aus.
Man stelle sich nur mal folgendes Szenario vor: Ein Erdbeben würde eine Amerikanische Stadt zerstören. Auch wenn die meisten Amerikaner selbstverständlich integre Menschen sind: Eine Kultur die von Egoismus, Furcht und Gewalt geprägt wird, könnte in solchen Situationen das schlimmste im Menschen hervorbringen.
Ich hoffe die Situation in den Atomkraftwerken entspannt sich bald und die Japaner kommen mit einem blauen Auge davon.
Im Gegensatz zu vielen anderen Leuten teile ich den Zynismus à la "Selbst schuld, was bauen sie auch Atomkraftwerke?" nicht. Wie soll sich ein Land ohne eigene Energieressourcen denn mit Strom versorgen? Solarenergie? Auf welcher Fläche denn? Windkraft? Bei einem Dutzend schwerer Taifune pro Jahr?
Der Zynismus mit dem manche Menschen über diese Katastrophe reden, hat mich aber auch nachdenklich gemacht und hat dazu geführt meine eigene Haltung zu überdenken.
Eines ist klar: Man kann von keinem Mitmenschen erwarten, persönlich von der Katastrophe in Japan betroffen zu sein. Schließlich käme man bei all den Katastrophen und Kriegen die sich weltweit ereignen aus dem Betroffen sein gar nicht mehr heraus. Aber mir fallen diverse zynische Sprüche ein, die ich z.B. über die Konflikte in Nordafrika losgelassen habe. Mir persönlich ist ziemlich egal was in Ägypten & Co. abgeht. Aber ich werde in Zukunft einfach meinen Mund halten. Wenigstens das bin ich den Leuten schuldig.
Hoffen wir das beste für alle, denen es nicht so gut geht wie uns.












